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//Kokosöl und andere Ernährungsirrtümer

Kokosöl und andere Ernährungsirrtümer

mmer wieder die gleichen wiederkehrenden Fragen und Irrtümer über bestimmte Lebensmittel zeigen, wie sehr verkompliziert wir unser Essverhalten gestalten. Was wirklich schade ist, denn ein entspanntes Essen in Gemeinschaft ist einer der größten Glücksmomente für Menschen. Und wenn Essen Spaß macht, kann es nicht so verkehrt wirken.

Aktuelle Mythen:
1. Kokosöl ist gesund?
2. Superfoods sind ihr Geld wert.
3. Fruchtzucker schützt vor Diabetes?
4. Zucker ist gleich Zucker.
5. Eier sind schädlich.

 

 

Richtig und falsch

Kokosöl – ist GUT.

Kokosöl ist in den letzten Jahren DER Hit unter den Superfoods geworden. Doch mittlerweile erheben sich Stimmen u.a. von renommierten Ernährungsexperten, dass es wohl nicht so weit her sei mit den außergewöhnlichen Gesundheitswirkungen. Teilweise wird es sogar als richtig gefährlich dargestellt. Fakt ist, dass den als fast schon übernatürlich angeprisenen Wirkstoffen nicht der heilige Gral der Gesundheit zugesprochen werden kann. Dennoch beinhaltet Kokosöl einige fantastische Eigenschaften durch die enthaltene Laurinsäure:
Kokosöl besteht aus mittelkettigen Fettsäuren (MCT). Diese enthalten selbst kein Cholesterin, fördern aber mit ihrem sehr hohen Gehalt an der gesunden Laurinsäure die Produktion des gefäßschützenden HDL-Cholesterins. Laurinsäure hat darüber hinaus noch die Eigenschaft, viele Krankheitserreger wie Grippe-, Herpes- und Hepatitis-C-Viren zu zerstören. Und Laurinsäure wird nur wenig ins Fettgewebe eingelagert, sondern dient eher zur Energiegewinnung. Zumal ist Kokosöl hitzebeständig und daher hervorragend zum braten geeignet.

Superfoods sind ihr Geld NICHT wert!
Goji-, Acai- oder Aroniabeere, Chia- und Hanfsamen, Spirulina- und Chlorella-Algen, roher Kakao, Acerola, Maca, Granatapfel oder Ingwer – und die Liste goes on and on. Sogenannte Superfoods sind in aller Munde, teilweise mit Recht und teilweise ohne die versprochene Auswirkung trotz mehrerer Smoothies pro Woche. Als Vitamin- und Mineralienbomben sind diese Lebensmittel sehr gut einsetzbar und bieten geschmackliche Frische. Zudem bieten viele eine hohe Dichte an essentiellen Aminosäuren und schützen Nerven. Aber mit lebensverlängernden Eigenschaften können sie nicht gleichgesetzt werden. Auch wenn uns das die Werbung weismachen möchte. Da hat der generelle Lebensstil einen stärkeren Einfluss, als sich nur auf den Genuss von teureren Superfoods zu verlassen. Ausgewogene, regionale Küche mit Nahrungsmitteln so frisch wie möglich ist auch super.

Zucker ist nicht gleich Zucker – Fruchtzucker schützt NICHT vor Diabetes!
Zwar ist allgemein bekannt, dass herkömmlicher Haushaltszucker im Übermaß der Gesundheit schadet, weil er dick machen und zu Typ-2-Diabetes führen kann. Doch Maissirup (Isoglucose) ist besonders gesundheitsgefährdend. Denn hergestellt wird der künstliche Zucker vorwiegend aus Maisstärke. Er enthält viel Fruchtzucker. Dieser führt zu Fettleber und hemmt die Insulinwirkung, was Typ-2-Diabetes verursachen kann.
Bereit 2009 stellten Forscher aus Denver eine Studie vor, die ergab, dass Fruchtzucker (=Fructose) eine signifikante Auswirkung auf den Blutdruck hat. Bei einer Aufnahmemenge ab 74 g Fruchtzucker am Tag (2,5 Softdrinks) steigt das Risiko, an Bluthochdruck zu leiden. Das Team fand heraus, dass bei Menschen, die mehr als 74 Gramm Fructose pro Tag zu sich nahmen, das Risiko für Bluthochdruck deutlich erhöht war.
Zucker und Fructose wirken im Körper völlig unterschiedlich. Der wichtigste Unterschied ist, dass Fructose keine Insulinproduktion bewirkt, daher wurde Fruchtzucker früher zum Süßen von Diätprodukten für Diabetiker genommen. Inzwischen sind jedoch viele negative Eigenschaften der Fructose bekannt: Sie dämpft nicht das Hungergefühl, wie es durch Glucose passiert – dadurch entsteht aufgrund vermehrten Essens meist Übergewicht und die Blutfettwerte werden erhöht, was zu Bluthochdruck führt.
Da hilft nur, die Inhaltsstoffe zu studieren und Obst frisch zu konsumieren.

Eier sind GUT!
Angeblich sollen Eier den Cholesterinspiegel ansteigen lassen und damit die Gefahr für Arteriosklerose erhöhen. Dem ist bei weitem nicht so. Denn die Verstoffwechselung des Cholesterin ist generell genetisch bedingt. Solange keine 10 Eier pro Tag zusammen mit Speck verspeist werden und die Begleiternährung – bestehend aus Gemüse und guten Ölen (bspw. Leinöl und Olivenöl) – stimmt, sind Eier ein vollwertiges Lebensmittel. Es gibt kaum ein anderes, das eine so hohe Nährstoffdichte aufweisen kann. Im Eigelb, dort wo das Cholesterin ist, sind die meisten Inhaltsstoffe enthalten und es beinhaltet, prozentual gesehen, sogar mehr Eiweiß als das Eiklar. Wer also aus Angst vor Fett und Cholesterin das Eigelb wegwirft, der verzichtet auf wertvolle Vitamine, Mineralien und sogar einen hohen Eiweißanteil.

 

 

 

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Wie Du vielleicht weißt, ist meine Mutter Ernährungstherapeutin. Seit Jahren betreut sie bereits einige Klienten von mir. Am Donnerstag, den 06.09., und Freitag, den 07.09., ist sie wieder für Beratungen in Berlin. Wenn Du in empathischer Atmosphäre erfahren möchtest, ob Deine aktuelle Ernährungsweise gut für Dich ist, dann melde Dich bei mir an. Der Check-up dauert ca. 45 bis 60 Min für 35,– € (inkl. MwSt.). Termine sind noch ab Donnerstagnachmittag und für Freitag ab 10:30 Uhr verfügbar.

Dein Take Away

Essen ist simpel – wenig verarbeitete Nahrungsmittel – gute Öle – hoher Omega-6-Anteil – Fleisch in Maßen – stets Gemüse – Eier gehen immer

By |2018-11-01T13:36:23+00:00November 1st, 2018|Unkategorisiert|Kommentare deaktiviert für Kokosöl und andere Ernährungsirrtümer
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